Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Winterradler in Würzburg

ÖDP Radverkehrsbeauftragter kritisiert städt. Winterdienst

Heinz Braun: In der Fahrradstraße ist das Fahrradfahren lebensgefährlich

 

„Wir wünschen Ihnen viel Freude und Spaß beim ganzjährigen Fahrradfahren“.

Mit diesem Satz richtet sich die Stadt Würzburg auf ihrem Flyer an Winterradler, die die städtischen Winter-Radverkehrstrecken benutzen sollen. Dieses Faltblatt suggeriert, dass eine Auswahl des gesamten Radwegenetzes der Stadt, bis spätestens 7 Uhr früh geräumt wird. Darunter fallen z.B. die Schweinfurter- und Nürnberger Straße sowie der Willy-Brandt-Kai.

Tatsache ist allerdings, dass es aktuell teilweise äußerst gefährlich ist, Würzburger Radwege zu befahren. Eisplatten, Schneeanhäufungen und Matschstrecken machen eine Nutzung vieler Wege zum Risiko – und das noch vier Tage(!) nach dem großen Schneefall. Herausragendes Negativbeispiel: Die Büttnerstraße, als Fahrradstraße hochgelobt, ist nahezu eine einzige Schnee- und Eisfläche!

Deshalb hat sich der Fahrradbeauftragte der ÖDP und ÖDP/WL-Fraktion, Heinz Braun, jetzt in einem Brief an die Stadtverantwortlichen gewendet. Er fragt: „Warum sind sie auch 4 Tage nach dem Schneeereignis nicht oder nicht nachhaltig geräumt?“

 

Sehr galant zieht sich die Stadt allerdings aus der Verantwortung, wenn sie in ihrem Flyer großzügig einräumt, dass Radfahrer ja nicht mehr auf den benutzungspflichtigen Radwegen fahren müssen, sobald diese wegen Schnee oder Eis objektiv unbenutzbar sind. Stellt sich nur die Frage: Wozu der ganze Aufwand mit dem Infoblatt, wenn die Räumung der Radwege von vorneherein in Frage gestellt wird. Es hat den Anschein, als handele es sich bei Winterradlern wohl um untergeordnete Verkehrsteilnehmer.

 

„Im jetzigen Zustand, stellen die Radwege eine erhebliche Gefahr für Radfahrer da“ so Braun abschließend.

 

Fotos: Heinz Braun


Die ÖDP Würzburg verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen