Kardinal-Faulhaber-Platz: Verhöhnung des Bürgerwillens

Planungen erst ab 2023?

Als „unglaublich“ und eine “Verhöhnung des Bürgerwillens“ bezeichnet der ÖDP-Fraktionsvorsitzende Raimund Binder das Vorgehen der Verwaltung rund um den Kardinal-Faulhaber-Platz. Wie jetzt in der Stadtratssitzung erläutert wurde, soll es „bei optimistischer Annahme“ erst 2023 überhaupt nur mit den Planungen für den Platz losgehen. Dagegen erhebt Binder vehement Einspruch.
Die ÖDP-OB-Kandidatin Dagmar Dewald, die gleichzeitig Sprecherin des Faulhaber-Bürgerentscheids ist, hält nichts von der städtischen Begründung für die Verschiebung: „Mit den Baustellen an Theater, Sparkasse und Mozartschule sowie mit fehlenden Kapazitäten zu argumentieren, zeigt, dass die Stadt das Pferd falsch herum aufzäumt. Erst müssen die Bäume kommen, dann die Gebäude.“ Dewald schreibt die Schuld der Schwäche der Stadtspitze zu: „Der Oberbürgermeister hat offenbar immer noch nicht begriffen, dass der Klimawandel mit Hitzesommern einen sofortigen Handlungsauftrag darstellt. Gerade weil im Umfeld so viele Luft belastende Baustellen sind, brauchen wir am Faulhaberplatz jetzt sofort viel mehr als Rasen und ein paar Blumenkübel.“

Kardinal-Faulhaber-Platz


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