ÖDP begrüßt die Theaterpläne

Die ÖDP Fraktion hat die vorgestellte Machbarkeitsstudie zur Theatersanierung begrüßt und im Stadtrat für eine umfassende Sanierung gestimmt. 

Ein Hamburger Professor hatte die Studie im Auftrag des Stadtrates erstellt. Die Lenkungsgruppe Theater, der nun auch die ÖDP-Fraktion angehört, hat die Studie diskutiert und die Konsequenzen vorberaten. 

Im Wesentlichen sieht die Studie folgendes vor: 

  1. Sanierung des Mainfrankentheaters
  2. Erweiterungsbau – als Kopfbau – am jetzigen Eingangsbereich mit einer mittleren Spielstätte für entweder 199 oder 330 Zuschauer
  3. Verschiedene Module als Ergänzung, z.B. Ballettprobenraum, Orchesterprobenraum, Verbindungsgang von den Werkstätten zu den Bühnen, Büros
  4. Aufgabe der angemieteten Räume in der Oeggstraße, Integration ins Theater 

In der Stadtratssitzung am 30. Juni 2015 plädierte ÖDP-Fraktionsvorsitzender Raimund Binder für „den großen Wurf“, der jetzt gemacht werden müsse. Alle aufgezeigten Module müssten realisiert werden. Niemand könne sich vorstellen, die Theatermitarbeiter weiterhin um das Gebäude herum zur neuen kleineren Spielstätte laufen zu lassen. Dies fand die Zustimmung aller Fraktionen. 

Der Rat stimmte nach einstündiger Debatte für die große Lösung mit einer Zweitspielstätte von 330 Zuschauern unter Aufgabe der Oeggstraßen-Räume.

Einig war man sich darin, dass die vorgerechneten Kosten von ca. 50 Millionen Euro nur mit Fördergeldern, Zuschüssen von Sparkassenstiftung, Freundeskreis, Landkreis und weiteren Hilfen durch den Freistaat Bayern zu schultern sind. Das niedrige Zinsniveau und volle Staatskassen legen die Realisierung jetzt nahe. 


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