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Lebt Mainz nach der Corona-Pandemie noch auf seinen Plätzen?

ÖDP denkt öffentliche Räume neu

 

„Auch nach Lockerung der Beschränkungen kämpfen viele Kneipen, Cafés, Bars und Kulturangebote um ihr wirtschaftliches Überleben. Die Umsetzung der Maßnahmen und Regelungen, die einer Wiedereröffnung vorausgesetzt sind, bedeuten für den Großteil der Gastronomen, eine Reduktion der Plätze und somit des Umsatzes. Einige Betriebe haben sich aufgrund dessen gegen eine Wiedereröffnung entscheiden müssen“, so Ulrich Frings, Mitglied der ÖDP-Fraktionsgruppe und Laubenheimer Ortsbeiratsmitglied. „Lebt Mainz nach der Corona-Pandemie noch auf seinen Plätzen?“

Als Belebungskonzept schlägt die ÖDP daher vor, auf den öffentlichen Plätzen im Stadtgebiet den jeweils angrenzenden Betreibern die Möglichkeit einer Bewirtung im Freien zu geben. Die verschiedenen Angebote könnten dann auf einer gemeinsamen Speisekarte abgebildet werden, die auch gleich ein Personenmeldeformular mit QR-Code zum Absenden enthalten könnte, um die Nachverfolgung einer möglichen Infektionskette einheitlich zu handhaben. Ebenso sollten dabei kulturelle Angebote berücksichtigt werden. „Selbstverständlich muss dabei in Wohngebieten Rücksicht auf Anwohnerinnen und Anwohner genommen werden. Zeitlich sowie von der Personenanzahl beschränkt, wäre die Umsetzung im Rahmen der Corona-Verordnungen des Landes unbürokratisch möglich“, betont Frings abschließend.

Ulrich Frings


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