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Straßennamen fürs Hubland nach Fliegerinnen

Hauptplätze sollen in einfacher Sprache benannt werden

ÖDP-Fraktion will für den neuen Stadtteil Hubland:
Straßennamen der Hauptplätze in einfacher Sprache mit LGS-Bezug
Straßennamen nach den Fliegerinnen Beinhorn und Straßmann

ÖDP-Stadtrat Heinz Braun schlägt für Straßenbenennungen die Fliegerinnen Elly Beinhorn und Antonie Straßmann vor.
Am Hubland bestand vor 90 Jahren eine Fliegerschule. Dort erwarben die beiden Frauen in den Jahren 1928 und 1929 ihren Kunstflugschein. Obwohl sie nicht lange in Würzburg waren, waren sie begeistert von der Schönheit Würzburgs.
Beinhorn wurde weltberühmt durch ihre Alleinflüge um den Globus. Straßmann galt als vielseitige und exzentrische Sportlerin und als Künstlerin von internationalem Rang.
„Diese beiden großen Frauen waren Pionierinnen der Emanzipation und damit Wegbereiter für die Gleichberechtigung. Sie passen also auch zum modernen Lebensgefühl des neuen Stadtteils Hubland“, begründet Braun seinen Vorschlag an Oberbürgermeeister Schuchardt.

ÖDP-Stadträtin Christiane Kerner plädiert für Straßennamen im Sinne einer einfachen Sprache und der allgemeinen Verständlichkeit, vor allem an den Hauptplätzen. Kerner:“ Auch Menschen mit geistiger Behinderung sollen sich im neuen Stadtteil gut zurechtfinden und zumindest in den Hauptstraßen auf leicht verständliche Straßennamen stoßen.“  Es bieten sich angesichts der Landesgartenschau Blumen-Bezeichnungen an, aber auch hier Straßennamen mit Bezug zur Fliegerei.

Am Donnerstag wird es im Stadtrat um die Straßennamen für das Hubland gehen. Fraktionsvorsitzender Binder hat die ÖDP-Vorschläge eingebracht.