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ÖDP/WL-Fraktion sagt Nein zur Erweiterung des Gewerbegebiets Ost

"Eine ungebremste Flächenversiegelung ist nicht zielführend und behindert den Weg zu einem gesunden Klima" ...

ÖDP/WL-Fraktion sagt Nein zur Erweiterung des Gewerbegebiets Ost

"Eine ungebremste Flächenversiegelung ist nicht zielführend und behindert den Weg zu einem gesunden Klima", so der ÖDP/WL-Fraktionsvorsitzende Raimund Binder zu dem jüngsten Ergebnis der Abstimmung über die Erweiterung des Gewerbegebietes Ost. Daher haben die Vertreter von ÖDP und Würzburger Liste, Christiane Kerner und Willi Dürrnagel, im Namen der gesamten Fraktion gegen dieses Vorhaben gestimmt. Es sei ein konträres Signal in Zeiten des Klimawandels, so Binder.

Der Fraktionsvorsitzende weiter: „Nicht nur, dass eine Bebauung des fast 15 ha großen Areals eine unwiederbringliche Zerstörung der Natur zur Folge hätte, würde auch die unausweichliche Mehrung des Verkehrsaufkommens nicht mehr zu bewältigen sein – einhergehend mit einer zusätzlichen und nicht vertretbaren Schadstoff- und Lärm-belastung.“

Zudem sollte man sich in Zeiten wie dieser, in denen eine Pandemie die Welt fest in ihren Klauen hält, auch darüber diskutieren, ob stetig weiteres Wachstum in Wirtschaft und Industrie um jeden Preis, nicht in die falsche Richtung führt. Vielmehr sollten wir uns die Frage stellen, was wir tatsächlich für unser Leben benötigen – was erforderlich ist, um zu einer Lebensqualität zurückzukehren, die in allen Belangen nicht primär von „Höher-Weiter-Schneller“ geprägt ist. Binder abschließend: „Schon heute stößt auch dieses Leistungsprinzip an sein Limit, von dem es kein einfaches Zurück mehr gibt.“