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Bürgerbeteiligung zum Bibliotheksentwicklungsplan

Bürgerbeteiligung zum Bibliotheksentwicklungsplan

Der Stadtrat erteilte der Stadtbücherei im Herbst 2019 den Auftrag, einen Bibliotheksentwicklungsplan zu erarbeiten.

Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt dieses Projekt im Rahmen ihres Programms „hochdrei-Stadtbibliotheken verändern“.

Nach den guten Erfahrungen im Stadtteil Hubland gab es an allen Standorten fünf Workshops für Bürger*innen und Akteure der Stadtgesellschaft, bei denen Ideen, Wünsche und Vorschläge zu den einzelnen Stadtteilbüchereien gesammelt wurden.

Christiane Kerner, Stadtratsmitglied der ÖDP/WL-Fraktion, war bei allen fünf Workshops dabei und hat sich einen Überblick verschafft, wie unterschiedlich die Standorte sind.

Jeder der fünf Stadtteilbüchereien hat seine individuelle räumliche Gestaltung, Funktion und inhaltlichen Schwerpunkt bearbeitet. Nach erfolgreichen Durchführungen der Workshops im Herbst 2020 am Heuchelhof und in Heidingsfeld vor Ort, fanden die weiteren Arbeitskreise auf Grund der Pandemie bis Mitte Januar im Falkenhaus und in den Stadtbezirken Versbach und Lengfeld, virtuell statt.

Entsprechend „Dritte-Ort-Konzepten“ wird jetzt bis Mitte 2022 ein Bibliotheks-Entwicklungsplan erarbeitet. Bibliotheken haben sich in den zurückliegenden Jahren mehr und mehr zu Orten des kreativen Erlebens sowie der Begegnung und des Austausches für die Menschen entwickelt – neben den Wohn- und Arbeitsorten zu sogenannten „dritten Orten“. Die Stadtteilbücherei am Hubland ist ein international renommiertes Beispiel dafür.

Der Prozess wird über zwei Jahre dauern. Es werden regelmäßig öffentliche Informationsveranstaltungen stattfinden. Der Gesamtprozess, der jeweilige aktuelle Zwischenstand und die bisher erarbeiteten Ergebnisse sowie die weitere Vorgehensweise werden immer wieder vorgestellt.

Foto: IndiraFoto auf pixabay