Stickstoff: Verständnis für Klage der Deutschen Umwelthilfe

375 Menschen leben in der Grombühlstraße

Die ÖDP Fraktion hat vollstes Verständnis für die Klage der Deutschen Umwelthilfe wegen den hohen Stickstoffwerten in Würzburg. Bereits bei der Debatte um den Luftreinhalteplan hat ÖDP Fraktionsvorsitzender Raimund Binder vehement die Regierung gefragt, wie sie die Hotspots der Schadstoffe in der Grombühlstraße auflösen wolle? Wörtliche fragte der ÖDP Stadtrat: „Sind Ihnen die 375 Menschen um die Grombühlstraße gleichgültig?“. Die Antwort der Regierung war in keinster Weise zufriedenstellend, ja man konnte nur den Eindruck gewinnen, dass das Problem nicht ernst genommen wird.

Industrie muss Umrüstungen tragen
Andererseits ist für die ÖDP verständlich, dass sich Diesel-Fahrzeugbesitzer ärgern. Sie wurden über Jahre von der Industrie betrogen und sollen nun die Zeche zahlen. „Die Umrüstkosten sind Aufgabe der Industrie“ ergänzt Stadtrat Heinz Braun.
Die ÖDP Fraktion hat deshalb durch verschiedene Anträge versucht das Problem zu lösen. U.a. forderte die Fraktion eine Busspur in der Ludwigstraße, einer weiteren hoch belasteten Straße. Dieser Antrag von den Fraktion aus CSU, FWG, FDP von der Tagesordnung gestimmt, da zuerst weitere Parkplätze in der Innenstadt geschaffen werden müssten.  Ebenso ist dies beim Thema P+R, wo dringliche Maßnahmen nicht mit der gebotenen Eile umgesetzt werden.

Der ÖDP Antrag auf Testung eines Wasserstoffbusses wurde dann einhellig im Rat befürwortet.

Die dringend notwendige Verkehrswende muss auch in Würzburg umgehend mit allen Mitteln umgesetzt werden.

Mehrere Bundesstraßen verlaufen durch Grombühl.

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