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Suttner spricht zu Gemeinwohlökonomie

Bundespolitik beim Frühjahrsempfang der ÖDP am 7. April 2017

Der ÖDP-Kreisverband und die ÖDP-Fraktion im Würzburger Stadtrat laden ein zum
Frühjahrsempfang:

Mensch vor Profit
Gemeinwohlökonomie statt Grundeinkommen
7. April 2017 - 19.00 Uhr
Rudolf-Alexander-Schröder-Haus, Wilhelm-Schwinn-Platz 3 - 97070 Würzburg
Es sprechen Bernhard Suttner und Raimund Binder, ÖDP-Bundestagsdirektkandidat

Gemeinwohlökonomie: Im Jahr 2010 veröffentlichte der österreichische Publizist Christian Felber das zusammen mit Unternehmern entwickelte Konzept der „Gemeinwohl-Ökonomie“. Sie entwickelte sich seither zur weltweiten Bewegung.
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine "Graswurzelbewegung", eine Initiative von unten. Sie ergänzt Initiativen, die eine Veränderung von oben her bewirken wollen. Beide Bewegungen sind richtig und wichtig.

Warum übt die Gemeinwohl-Ökonomie eine so große Faszination und Anziehungskraft aus? Dahinter steht zunächst einmal die von immer mehr Menschen geteilte Erkenntnis, dass die neoliberale Wirtschaftsideologie, die alles dem Konkurrenzdenken und dem Gewinnstreben unterordnet, nicht zu gerechter Verteilung führt. Hier setzt die Gemeinwohl-Ökonomie an. Sie ist eine evolutionäre Fortschreibung der Sozialen Marktwirtschaft. Sie entwickelt diese weiter und ergänzt sie um die wichtigen Themen „Basis-Demokratie“ und „Ökologie“. Und sie tut das so schlüssig, dass sich viele Menschen von ihr überzeugen ließen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist offen. Sie behauptet nicht, schon der Weisheit letzten Schluss gefunden haben, sondern sie ist ein Anfang, ein Impuls, eine Bewegung, ein demokratischer Prozess. Sie ermuntert zum Mitmachen, Mitdenken, Mitreden und Mitentscheiden. Und das ist ja gerade in einer Demokratie von zentraler Bedeutung. Da brauchen Ideen und Positionen Mehrheiten. Und Mehrheiten erreicht man eher nicht, indem man von oben herab radikale Ideen propagiert, welche die meisten Menschen nicht verstehen oder bei der Umsetzung völlig überfordern. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist pragmatisch und unideologisch.

Die Kernidee ist, dass das Eigennutzstreben viel stärker an das Gemeinwohl gekoppelt werden muss – zielgerichtet und nicht zufällig. Das geschieht über die Gemeinwohl-Bilanz, die den Grad des Gemeinwohl-Nutzens feststellt und ausdrückt. Je höher der Gemeinwohl-Nutzen, desto niedriger die Steuern, je niedriger der Gemeinwohl-Nutzen, desto höher die Steuern. Eine simple Logik, klar, einleuchtend und fair. Die Gemeinwohl-Bilanz ist das Herzstück. Sie ist unbedingt notwendig und sorgt für Orientierung.

Mensch vor Profit“ - die Kurzformel der ÖDP-Wirtschaftspolitik - und eine ausschließlich am Gemeinwohl orientierte Politik muss endlich auf die politische Agenda. Weit über 80 Prozent der Befragten einer Studie würden nach einer neuen Wirtschaftsordnung verlangen. Die Gemeinwohlökonomie, kann durchaus ein Weg aus der Dauerkrise sein.

 

 

Bernhard Suttner kommt zum Frühjahrsempfang der ÖDP Würzburg. Foto: Suttner
Flyer zum Frühjahrsempfang.

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